B e r i c h t

über die Studienreise des Ostsee- Clubs e.V. vom 03. Oktober bis 07. Oktober 2007 nach
Brandenburg und Berlin

Der Ostsee-Club, das war klar, machte auch im Herbst 2007 eine Studienfahrt. Mit 15 Personen in Brandenburg am Seddiner See, das fanden wir wunderschön. In der Heimvolkshochschule konnten wir wohnen, ich kann diese nur loben. Die Heimvolkshochschule liegt direkt am See, da ist die Luft noch klar und rein, ist das nicht fein. Potsdam und Berlin, mit Bus und Bahn, hin und her, das fiel uns gar nicht schwer. Durch die Landschaft und Natur führte und die Tour, wir sahen Pilze und auch eine Schnecke, auf unserer Strecke. Berlin in 4 Tage, das kann nicht gehen, wir konnten nicht alles sehen.

 

Am 1. Tag, den 04.10.07

Als Erstes wollten wir den neuen Hauptbahnhof in Berlin sehn, dann zum Fernsehturm am Alexanderplatz gehen. Nach dem wir von den Bauten waren begeistert, fuhren wir mit der S-Bahn zum Ostbahnhof weiter. Von dort an spazierten alle der East-Side Gallery entlang und konnten die schönsten Bilder betrachten, die Künstler an Resten der Mauer mahlten. Die Bilder sind alle schön, doch wir mussten weiter gehen. Langsam kamen wir am Ufer an der Jannowitzbrücke - beim Märkischen Museum – an, wo schon unser „Schifflein“ stand. Drei Stunden durch die Kanäle vorbei an vielen Brücken, durch die Havel und die Spree, wir konnten viele schöne Sachen sehen. Was wir alles haben gesehen, das kann man schlecht zu Fuß gehen. Es würde auch zu weit führen erzählte ich jetzt nur, von der Tour. Jeder sollte die Brückenfahrt durch Berlin mal machen, da kann man viel vom Wasser sehn, die schönsten Bauten und Museen. Diese Fahrt, war große Klasse für uns und für die große Masse.

 

Am 2. Tag, den 05.10.07

Heute ist das Brandenburger Tor unser Ziel. Leider mussten wir auf die Bahn warten, denn der Streik der Lokführer durchbrachen unsere Zeiten. Nach fast 2 Stunden Verspätung kamen wir am Bahnhof Friedrichstraße an, der für jeden von uns, aus der Vergangenheit, ein Begriff ist. Wir dachten an die Zeit zurück, wünschten uns diese nie wieder zurück. Jetzt konnten wir durch den Bahnhof gehen, wo früher viele „Vopos“ waren zu sehn. Eine kurze Zeit blieben wir stehen uns den Bahnhof anzusehen. Von der Friedrichstraße liefen wir zum Brandenburger Tor, durchschritten dieses, von der Ostseite so, als währe hier nie etwas gewesen. Nachdenklich, aber auch mit Freude über die Einheit Deutschlands – nun schon seit 17 Jahren – gingen wir weiter zum Reichstag, um diesen zu sehen. Es standen viele Menschen vor der Tür, die in die Kuppel wollten gehen, um sich den Reichstag von innen an zu sehn. Wir sahen uns alles von draußen an, wir hatten keine Zeit so lange zu warten. An den Kreuzen der erschossenen Personen an der Mauer, konnten wir nicht fassen, wie viele Menschen ihr Leben mussten hier lassen, nur weil sie in Freiheit und Frieden leben wollten. Ergriffen von der Tatsache gingen wir weiter und fuhren dann mit der Bahn zum Häcker-Markt. Hier sahen wir uns dann die Höfe an, machten eine Pause, aßen etwas oder tranken eine Brause. Danach fuhren wir mit der Bahn und dem Bus zur HVHV zurück.

 

Am 3. Tag, den 06.10.07

Stand eine Stadt- und Schlösserrundfahrt mit dem „Alten Fritz“ auf unserem Programm. Um 10:30 Uhr  begann die Fahrt vom Hauptbahnhof in Potsdam. Wir sahen uns die Maurische Moschee, die Barocke Altstadt, das Holländer Viertel, die Glienicker-Brücke, das Schloss Cecilienhof, das Schloss Sanssouci und das neue Palais an. Wir erlebten Potsdam als Traum und Verführung im Bannkreis der Geschichte und Architektur der Landschaft, Vision und Berührung mit interessanten Menschen europäischer Kultur.

Anekdoten und Geschichten, Charme und Witz und viel , viel mehr – nicht nur vom „alten Fritz“: Man hörte vom „schiefen Fritz“ und seinem Sohn, spürte an vielen Orten den „Romantiker auf dem Thron“ man glaubte den Ohren kaum zu traun´n hörten wir vom „Dicken Wilhelm“ – seinen Mätressen und Ehefrauen. Bismarck begegnete uns am Babelsberger Schloss, wo er mit Kaiser Wilhelm nicht nur die Reichsordnung beschloss. Wir nahmen an einer Zeitreise teil, von Gestern und sahen das Heute mit unseren Augen. Potsdam ist ein märchenhafter Traum.

 

Mit dem Wetter hatten wir viel Glück, fuhren in die Heimvolkshochschule zurück. Hier stand das Abendessen zum Grillen schon bereit, es gab so manche Köstlichkeit. Wahren wir auch noch so satt, die Vollversammlung fand trotzdem statt. Der Vorstand berichtete über sein tun, da galt es nicht auszuruhen. Über die Aktivitäten des Vereins, der Studienfahrt im Juni, dem Schulprojekt, mit der polnischen Schule in Debnica und noch viel mehr. Die Kassenprüfer lobten den Vorstand und den Schatzmeister sehr, da fiel die Entlastung nicht schwer. Danach setzten sich noch einmal alle in gemütlicher Runde zusammen, sangen Lieder, die Gerhard und ich auf unserer Mundharmonika spielten. Alle sangen so gut sie konnten mit. Ich weiß gar nicht, wie lange wir so zusammen saßen, mir und allen war das auch egal, denn es war wieder einmal wunderbar.

 

Sonntag, den 07.10.07

Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen, jedem von uns war klar, bis zum nächsten Mal. Ich bin wieder dabei, wenn der Ostsee-Club seine nächste Studienfahrt macht. Schade, das „Du“ diesmal nicht dabei warst. Vom 12. Juni 2008 bis zum 20. Juni 2008 ist unsere nächste Studienfahrt nach Polen (Pommern). Beachtet bitte die Ausschreibung noch in diesem Jahr.

 

Bis dann: Euer Kurt

 

Reisebericht als pdf-Datei